Zyr

allmählig breiter, auch dicker, und geht in den Hin­teren Ast hinauf. Seine vordere Fläche ist rauh; seine Hintere glatt; sein oberer Rand schmal, sein unterer breit.

§. 42 '.

D r Hintere Ast zeigt auf der Aussenseite zuerst einen rundlichen Rücken, der sich mit dem vorsprin­genden Pfannenrande endigt, geht von unten nach hinten in den überknorpelten Sitzknorren (Tuber Ischii) über, der schmal anfängt, allmählig breiter wird, sich mit einem ovalen Umfange endigt, und im Ganzen nach außen und hinten gewunden ist. Zwischen der Pfanne und dem Sitzknorren ist eine Furche für die Sehne des äußeren Hüftbeinlochmus­kels. Darauf wird sie für den hintern Theil der Pfanne gewölbt und endigt sich mit zwey Ausschnitten, einem unteren kleineren (Incisura Fschiadica in­ferior) , in welchem sich der innere Hüftbeinlochmus-- kel herumschlägt, und einem nur kleinerentheils von ihm, größtentheils vom Darmstücke gebildeten oberen größeren elliptischen Ausschnitt (Ineisura i8cbiadica8uperior, bester iliaca), in welchem die Hauptnerven der unteren Gliedmaße und die gros­sen Blutgefäße, nämlich die ischiadische und Gesäß-

1

Vene (Arteria und Vena ischiaclica und glutea) liegen. Diese beiden Ausschnitte werden durch eine vorsprin-