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gebildet werden. — Die vorderen vier Paar Löcher sind größer und rundlicher, als die Hinteren, und verlieren sich schräg seitwärts in ziemlich tief ausgeschweifte Furchen, von denen die bepden oberen fast, queer, die untern aufwärts laufen. — Die Hinteren sind weit enger, weniger regelmäßig im Umfang, und laufen zum Theil in leichte Furchen aus.
§. 366,
Die Substanz ist, wie bey einem der größern Wirbel beschaffen; in dem Theile, der den Queerfort- satz vorstellt, am schwammigsten; in dem Theile, der den Körper vorstellt, weniger schwammig, in dem Theile, der den Bogen vorstellt, dichter.
§. 367.
Ans Kreutzbein sind befestigt: der vieltheilige Rückgratsmuskel, der innere und äußere Theil deS Rückgratstreckers, große Gesäßmuskel, Birnmuskel, Hintere untere Sägenmuskel, breite Rückenmuskel, und innere schräge Bauchmuskel.
§. 368.
Im reifen Kinde zeigt das Kreutzbein ein und zwanzig Knochenkerne, fünf nämlich in jedem von den drey oberen Wirbelstücken, und drey in jedem der beyden unteren Wirbelstücke. Die Trennung seiner fünf Wirbelstücke durch Knorpel bleibt fast biS in die Jahre der Mannbarkeit sehr kennbar. Zuerst