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Stück ist vorwärts rundlicher, einem Lendenwirbel ähnlicher-, die übrigen flacher, oder auch aus­geschweift.

Nur am oberen Theile läßt sich das dem Queer- fortsatze eines anderen Wirbels ähnelnde Stück er­kennen.

§. 36k.

Die Seitenfläche des Kreutzbeines ist sehr un­gleich, und im Ganzen ebenfalls keilförmig, oben breit, und schmal, und zeigt oben die überknor- pelte Fügungsfläche zur Verbindung mit dem Hüftbeine, unten den rauhen Rand, an welchem das untere Beckenband ( Ligamentum sa- cro - xschiacum) sitzt. Die Gelenkfläche hat ohn- gefähr den Umriß eines menschlichen Ohrs oder eines 8, und ist theils erhaben, theils vertieft. Darauf geht sie sehr uneben, rauh, höckerig, und verschiedent­lich für die Gelenkbänder auf jeder Seite in eine obere und untere Grube vertieft, in die Hintere Fläche über.

§. 362.

Bonden schrägen Fortsätzen lassen sich nur die oberen, ausgehohlten, und mit ihren scharfen Rändern in die Höhe stehenden erkennen. Die unteren bilden an der äußeren Seite der hinteren Nerven­löcher eine Reihe Höckerchen.

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