— 335 —
nach vornen zu allmählig stumpfer wird; im Ganzen hat er daher, vorzüglichbey starkenLeuten, einwellen« förmiges Ansehen.
§- 323.
Auf der äußeren Fläche der zwey obersten Ribben bemerkt man noch eine Vertiefung und einen rauhen Rücken von der Anlage der Ribbenhalter, und des großen Sägenmuökels.
§- 324.
Am unteren Rande der inneren Fläche der Ribben zeigt sich in der Gegend, wo sie sich von hinten zur Seite nmbeugen, eine Furche, welche im Fortgange verschwindet, und in welcher die Zwischenribbenner- ven, nebst Blutgefäßen, doch nicht allemal gleich genau liegen. Bisweilen ist diese Furche an der ersten und letzten Ribbe kaum merklich.
§- 325.
Die eigene elliptische oder sichelförmige Krüm- mung verhält sich im Allgemeinen, was den Knochen- theil betrifft, so, daß die erste Ribbe die krümmste, gebogenste ist, die übrigen aber bis zur letzten immer weniger gebogen sind, bis die letzte wenig oder gar nicht mehr gebogen erscheint.
Die Krümmung des Knochentheils Der Ribben ist, besonders an den obersten, ganz deutlich aus zwey Bogenstücken zusammengesetzt: der Hintere