Augenhöhlen.

Aibin, Tab. Oss. l. iv. V. Desgleichen die dritte und sechste Tafel meiner Jconum Oculi humani.

H. 264,

Die zur Aufnahme der Werkzeuge des Sehens bestimmten Augenhöhlen liegen, durch die über einen Zoll breite Nasenhöhle von einander abge­sondert, zunächst unter der Hirnschaale.

Eine Augenhöhle insbesondere gleicht einem Kegel oder einer vierseitigen Pyramide, deren Spitze nach hinten und innen ins Loch des Sehmerven, und deren Basis nach vorne und außen gerichtet ist,

Man unterscheidet füglich vier Wände, eine obere meist horizontalliegende ausgehölte (lacu- narfive planum frontale), eine untere, weniger aus­gehöhlte oder flächere, nach unten und außen abhängige (pavirnen turn live planum ma^iHare), eine innere leicht gewölbte, und eine äußere ausgehöhlte, die etwas höher als die innere liegt, aber weniger vortritt. Diese Wände sind insgesammt glatt, und gehen durch rundliche Ecken in einander über.

Ferner unterscheidet man am rundlich viereckigen "Umfange ihrer Basis einen oberen, unteren, äußeren und einen inneren Rand, welche dnrch^ ihr Zusammenstößen den Stirn-, Schläfe-, Wangen- und Thränenwinkel bilden.