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von den Seiten eingedrückt, bald schön kugelrund, bald wulstig oder knollig, bisweilen längsj der Nähte erhöhet, bisweilen hingegen, besonders längs der Lambdanaht, vertieft.

§. 261.

Die Gesichtslinie oder diejenige, welche die Hervorragung des Stirnbeins gleich über der Nase, und den am meisten vorspringenden Theil des Ober­kiefers berührt, macht mit der Horizontallinie, die durch den Gehörgang und den Boden der Nasenhöhle gezogen wird, im äußersten Grade einen Winkel von iOO Graden, im Neger von 70, im menschenähnlich­sten Affen von 58 Grad 9 ; und noch kennt man kein Thier, dessen Kieferwrnkel größer, als der menschliche wäre.

Im vollkommensten Schönheitsideale erscheinen deshalb beym möglichst größten Raume zum Hirne, oder möglichst größter Hirnschaale, diezum Aufneh- men der Sinnorgane und zum Beißen, Kauen und Schlingen bestimmten Knochen möglichst klein. Die Stirne tritt alsdann bis zur geraden Linie mit der Nase vor, und geht in den regelmäßig gewölbten

9 ) Camper Verhandeling over den Orang - Outang. Amst. 1782. Tab 2 . fig. 2. Ebenderselbe Ueber den natürlichen Unterschied der Gesichtsfüge im Menschen. Berlin 1792. 4.