Knochenblättern (Tafeln), einer inner« und äußern,, bestehen, zwischen denen sich Markzettchen in einem gleichsam lchwammigen Knochengcwebe finden.
Im Stirnbeine, weichen gleichsam diese Tafeln so sehr von einander, daß sie Höhlen zwischen^'sich, übrig lassen.
§, 2ZY..
Die innere Tafel scheint, vielleicht ihrer mehreren Glätte wegen, etwas spröder, als die äußere, daher man sie die gläserne nannte, sie ist an vielen Stellen dünner, als die äußere, und zeigt, außer -den verschiedentlich tiefen Spuren, Furchen oder auch Canälen von der Anlage der Hauptäste der Arterien und Venen der festen Hirnhaut, die ihr zugleich als Beinhant dienet, und Grübchen für die sogenannten Drüsen, besonders an dem Theile, der die Grundfläche des großen Hirns aufnimmt, verschiedene Unebenheiten, Eindrücke oder Vertiefungen, die einen gröbern Abdruck der darmförmigen Oberfläche des großen Hirns darstellen. Vermuthkich modelt die Natur gewöhnlich den Knochen nach dem Hirne, nicht umgekehrt das Hirn nach dem Knochen.
Von der Schwere des Hirnes läßt sich diese schärfere Abformung auf dem Boden nicht herleiten, sondern von der gegen den Boden zu feiner werdenden festen Hirnhaut; daher findet man auch bey so-