2ZO
Der vordere, gewöhnlich längste Rand, ist hinten, wo er mit dem mittleren Blatte des Riechbeines, sich verbindet, schneidend, nach unten zu, wo er mit dem Scheideknorpel der Nase zusammenhängt, breiter und schwammig. Selten besteht er noch bey Erwachsenen aus einem doppelten Blatre, welches den Mittlern Theil des Riechbeines und den Scheideknorpel umfaßt.
Der untere Rand ist vorne etwas wulstig, dann eben, schneidend, und legt sich in die Rinne, welche durchs Zusammenstößen der Oberkiefer und Gaumenbeine gebildet wird.
Der Hintere Rand ist frey, von obenher doppelt und abgerundet, nach unten zu einfach und schneidend, und hinterwärts entweder gerade oder mondförmig ausgeschnitten.
210.
Die rechte und linke Fläche sind bis auf einige Aderspuren ziemlich glatt.
§° 211 .
Seine Substanz zeigt nur, wo sie an den Flügelchen dicker ist, Markzellen.
§. 212 .
Im reifen Kinde besteht es allemal oben und vorne aus zweyen, der ganzen Länge nach tiefgetrennten Blättern- welche sehr von einander abstehen,