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Gaumenbeine.

O s s a palati.

Im Zusammenhänge Alb in. Tab. ossium I. bis V.

Eon einem Kinde Alb in. Icon, ossium foetus Tab. ;.

§- -?l.

Die Gaumenbeine helfen, als Hintere Ausfül- lungsstücke der Oberkiefer, den Gaumen, die Nasen­höhle und die Augenhöhle bilden.

Sie werden durch i) eine Naht von einander, 2. und 3) durch Nähte und Linien von den Oberkiefern und unteren Flügelfortsätzen des Grundbeines, 4) durch Näthe vom Riechbeine, und 5) durch eine Linie sowohl vom Hinteren Theile der unteren Mu­scheln, als 6) vom Scheidebeine abgegränzt.

Wegen des mannigfaltigen wechselseitigen Ein­greifens der Ränder eines Gaumenbeins mit den Rändern des Oberkiefers hält es schwer, aus Er­wachsenen dieses Bein ganz unversehrt vom Ober­kiefer abzulösen.

§. I?2.

Jedes Gaumenbein läßt sich, ohngeachtet seiner sehr unregelmäßigen Gestalt, in die Basis oder das Gau men stück, in das aufsteigende Nasen stück, und das Augenhöhlstückchen abtheilen.

Die meist viereckige Basis liegt waagrecht,

und

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