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bildet, nimmt er mit dem hintern größeren Theile daS Schcidebcin, mit dem vordem kleineren Theile den Knorpel der Nascnschcidewand auf.
§. 1 66.
Die Kieferhöhle (Sinus maxillaris), deren Anfang sich schon in Embryonen zeigt, ist unter den Höhlen m den Kopfknochen die ansehnlichste, aber von unendlich verschiedener Gestalt. Bisweilen zeigen sich in ihr unter der Augenhöhlwand hervorstehende Leisten, die bisweilen zu einer förmlichen Scheidewand sich erheben 4 , und auf ihrem Grunde bald mehr, bald weniger, bald gar nicht die erhabenen Zahnzellen der drey hintersten Backenzähne, deren Wurzeln nicht selten bis in diese Höhle dringen. Bisweilen ist sie nach vorne zu sehr enge, und die innere Wand an die äußere gleichsam angeklebt. — Ihre innere Seite zeigt einige Ader-und Nervenspuren. — Cie öffnet sich in den Mittlern Nasengang mit einer Mündung, die drrrch das anliegende Niechbein, Gaumenbein und die untere Muschel sehr beengt ist. Bisweilen ist diese Mündung doppelt 5 . Uebrigenö ist die Kieferhöhle gewöhnlich aus einem dünnen Knochenblatte gebaut, das nur in der Gegend der vom Wangenfortsatze sich verlaufenden runden Ecke,
4) V»n Doeveren Observ. anat. pag. 197.
5) Menrv in der deutschen Uebers. Tab.