194
um, so daß die Wölbung gegen die Scheidewand, die Höhle gegen die Augenhöhle gekehrt ist, und heißt die mittlere Muschel in Rücksicht der folgenden für sich bestehenden untern Muschel. Sie bildet bisweilen zur Seite eine Art Blase.
Von der untern Ecke der Augenhöhlenwand steigt ein kleines Blättchen hakenförmig vorwärts ge- gekrümmt herunter 4 .
Ferner steigt in entgegengesetzter Richtung ein nach hinten und außen gebogenes/ schmales und dünnes, auch wohl durchbrochenes Knochenblatt zwischen der Mittlern Muschel und Augenhöhlwand gegen den Oberkiefer oder die untre Muschel hinab, um sich durch ein zackiges Ende mit ihnen zu verbinden, auch wohl in etwas ans Thränenbein zu legen.
Die Flächen der Blätter, die die Ztllchen und die Nasenscheidewand bilden, sind außer einigen leichten Ader-und Nervenspuren ziemlich glatt, hingegen ist die Oberfläche der Muscheln nach der Nase zu voller kleiner Löcherchen und Canälchen, nebst einigen Aderspuren.
§. 158 .
Die Löcher des Liebchens lassen sich auf jeder Seite auf zwey Reihen, eine innere und äußere bringen. — Die äußere nämlich.leitet die Aeste der
4) ^Iblnus» xrocesLus minor.