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grössten Theil der äußern und hintern Wand der Augenhöhle. Der obere Rand ist mit dem Stirnbeine, der äussere mjt dem Wangenbeine verbunden; der untere und Hintere sind frey, und stoßen in eine ge- wundenk Ecke zusammen, unter der sich das runde Loch für den zweyten Ast des fünften Paares zeigt; der obere bildet mit dem größeren Flügel die obere Augenhöhllücke oder Spalte (Fissura sphenoi- dalis oder orbitaria superior) ; der untere mit dem Oberkiefer, die untere Augenhöhllücke (Fissura sptieno-rnaxillaris oder orbitaria inferior). Der Theil, der sich an die Pyramide legt, zeigt eine Furche oder Spur der Ohrtrompete.
§. 123.
Der untere oder Gaumenflügel (Froces- SU8 pterygoideus , bester Ala inferior) steigt als eine gemeinschaftliche Fortsetzung der Basis und des mittleren Flügels ziemlich gerade oder nur wenig zur Seite sich entfernend gegen den Oberkiefer und die Gaumenbeine herunter. Jeder wird hinten im Absteigen allmählig so tief für den inneren Flügelmuskel ausgehöhlt (Fossa pterygoidea), daß er dadurch endlich selbst in ein inneres, schmäleres, aber dickeres Nasenblatt, und ein breiteres, aber dünneres Mus- kelblatt durch eine ansehnliche Spalte (Fissur» pterygo - paiatina), von einander getrennt wird; zwi-