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§- iT5-

3) Der vordere oder Zapfentheil bildet auswendig den Rest des Gelenkknopfs, schmilzt als ein äußerlich rauher Zapfen mit dem Körper des Flü­gelstücks zusammen, zeigt in der Mitte, an die sich der Schlundkopf legt, einen starkern (Spina basilaris) und zu beyden Seiten einen scharfern Höcker von der Anlage des innern größern und kleinern geraden Kopfmuskels; zwischen ihm und dem Gelenkknopfe sieht man eine glatte Furche zur Aufnahme des Ge­lenkbandes.

Inwendig ist er leicht ausgeschweift, und zeigt, wo er an die Pyramide des Schläfebeins stößt, bald auf der rechten, bald auf der linken Seite deutlicher eine Furche, die den unteren Pyramidenblutleitee (Sinus petrosus inferior) aufnahm- §. ir6.

Die Substanz des Hinterhauptstückes ist ver­schieden dick, am dickesten, wo auswendig und inwen­dig sich die Höcker zeigen am dünnsten, wo es die Hälften des kleinen Hirnes bedeckt.

§. H7-

Am Hinterhauptstücke sind bemerklich: a) DaS LochfÜrsRÜckenmark (For. occipitale magnum), welches meist eyförmig erscheint, so daß der Durch­messer von vorne nach hinten länger, der Queerdurch.