eine eigne Art 8 . Sie werden weich, schwammig, brechen auch wohl von selbst, nachdem diese Stelle bis zu einem knorpeligen Wesen erweicht worden.
§. 8r.
Bey der Gicht werden die Knochen von ihren Knorpelflächen allmählig entblößt, reiben sich auf einander, und erhalten polirte Oberflächen 9 .
§. 82.
In einigen selten scheinenden Krankheiten wird ein Knochen aufgetrieben, gleichsam aufgeblasen, ftl)wammig, und sehr leicht (Winddorn, spina
ventosa) x .
§- 83 -
In andern ebenfalls aufgetrieben, aber zugleich dicht, fest, steinhatt und schwer *; bisweilen legt sich zwischen dem Knochen und seiner Beinhaut eine übrigens gesundscheinende reine, aber sehr dichte Knochenmasse an, die bis ins Ungeheure die Form verunstaltet 3 (Kn o ch e na u s w u ch s, Exostosia reliquo osse sano vel morboso).
8) Sieh Hofmann vom Scharbock, Münster 1782.
y) S. meine Abhandlung in Blumenbachs medicinischer 7 Bibliothek. Dritter Band.
1) Ganz unvergleichlich abgebildet bey Trioen Tab. VII.
2) s. oben die Anmerkung v. Brugmanns.
3) Das merkwürdigste Stück dieser Art befindet sich in Lek Churs. Naturaliensammlung zu Bonn, nämlich ein Schede! mit der Halste des Unterkiefers, der aufs vollkom«