Eiter oder sonst ein Geschwulst dehnt bisweilen die Oberkieserhöhle ungeheuer aus x , so sehr, daß der Knochen so dünn wie Papier wird.

Die Scropheln pflegen vorzüglich die schwammi­gen Enden der Lungen und die Gelenke anzugreifen, besonders in der Mittelhand und Fingern, weniger die flachen Knochen 2 f

§. 77 -

Venerisches Gift pflegt bald eine Absetzung von einer eigen beschaffenen Knochenmaterie zwischen die Beinhaut und den'Knochen, oder zwischen die Lamellen desselben zu verursachen (A u s w ü ch se und Knoten, Lxostoses und nodos). Bisweilen zerfrißt es den Knochen, und bringt ein böses Geschwür in selbigem hervor. Doch scheint es selten einen andern als den festesten Theil des Knochens anzugreifen 3 .

Venerische Knochen erscheinen leicht, so lange sie nicht geheilt sind, hingegen dick und schwer nach der Heilung 4 .

l) Siebold Dissert, de insolito maxillae superioris turaoie etc. Wirceburgi 1776. c. ilg. Die vortresilchfte Abbildung Landitort. Mus. anat, Acad. Lugd. Bat« Tab. ZI. Z2. 35. 34.

r) N. de Fremery Dissi de mutationibus figurae pel-> vis piaesertim ex ossium emollitione L. B. 179}, 4.

3) C besolden Osteograpliia.

4) B v u'gmanns by v. IVIaauen Diss. de Absorption«* solidorum. p. 93.