121

hi

«udii

?r>

oft

bei-

li m-

gattung sind , sind die Augenhöhlen der Queere nach gezogen, wie von oben nach unten zusammengedrückt; die Nasenhöhlen breiter als gewöhnlich; die Stirn­höhlen ansehnlich, so auch die Kieferhöhlen; die Ge­lenkknöpfe für den Atlas verunstaltet; die Gelenk­knöpfe für den Unterkiefer schräger als gewöhnlich und unsymmetrisch. Das Hinterhauptsstück des Grund­beins steigt 7 vom großen Rückenmarksloch fast senk­recht in die Höhe, so daß dieses ganze Loch mit der Centrallinie des Körpers in einer Ebene liegt; selbst die Gelenkknöpfe liegen noch nach vorne zu, alsdann / aber beugt es sich in einen rechten Winkel nach vorne, und der Zapfen liegt mit dem Körper des Flügelstücks in einer Horizontalfläche. Von innen angesehen ist dieser Zapfen eher erhaben, als daß er die gewöhnliche Vertiefung für den Hirnknoten zeigte; dadurch ent­geht der Hirnschaale viel Raum, der Knoten des Ge­neris humani varietate nativa. Goetting. 1781. § 88 .

©. 123. Bonnet Palingeuesie Part. II. Chap. IV. note I. M alacarhe Supplement au Tom. II. du Journal,scienliiique du Turin p. 341. Machte schon die nämliche Bemerkung. M. Fodere Essai sur le goitre et le Cretinage. Turin 1792

7) Siehe Ackermanns Abhandlung von den Cretinen.

Gotha 1790. und M i ch a e l i s in Blumenbachs medi- cinischer Bibliothek mit zwey treflichen Abbildungen. An drey Cretinen, die ich selbst fab < schien die Hirnschaale nicht nur wie von hinten nach vorne zufammengedräckt, sondern auch gegen das Antlitz herüber gebogen.

1