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Ich finde zwischen den Deutschen-, Schweizer-, Franzosen-, Schweden- und Russenschedeln in meiner Sammlung keinen charakteristischen Unterschied, ausser daß bey den Russen die Augenhöhlen klein, ihre Ränder viereckig, und die Zähne klein sind. — Andere finden das Horizontalblatt des Gaumenbeins im Russen breit 8 .
Asiaten.
§. 64.
Den sehr schönen Schedel einer Gcorgianerin bildet Blumen bach vortreflich 'lad. XXI. und in seiner Diss. de ger. hum. var. nar. der dritten Ausgabe ab.
In Vergleich mit den Aegpptiern sollen die Schedel der ehemaligen Perser weit zerbrechlicher gewesen seyn, weil sie den Kopf beständig mit einer Art Turban bedeckten 9 .
Man glaubte *, daß die ehemalige Sitte der Colchier, den Kopf der neugebohrnen Kinder zu pressen, endlich bewirkt hätte, daß ihre Nachkomcken mit dieser Form des Schedels gebohren wurden.
Man sagte 2 von den Sigyniern (wahrscheinlich einem Volke am kaspischen Meere), daß einige unter ihnen mit^leiß langköpfig scheinen wollten, und daß
8) Blumenbach Decas I. p. 22. p) Herodotus. ,
j) Hippocrates de aere , aquis et locis. Libr. 8.
2) 3trabo Libr. n. pag. 358 . edit, Casauboni.