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Knochen, den sie bedeckt, im gesunden Zustande, nach ganz zuverlaßrgen Erfahrungen, sehr wenig oder fast nicht empfindlich, ungeachtet freylich hin und wieder auf ihr Nervenfäden liegen 2 , die aber nicht ihr, sondern andern Theilen angehören. So gehören auch die Nervenfäden, die an einigen Stellen die Arterien in die Knochen begleiten den Arterien, nicht den Knochen 4 . Gesunde Knochen werden daher ohne die mindeste Empfindung geschabt, durchgesägt oder angebohrt, mit Aezstein und selbst dem glühenden Eisen berührt. -
Durch Färberröthe wird die Beinhaut nicht verändert, ungeachtet der mit ihr zusammenhängende Knochen sich färbt.
§. 21.
Der Nutzen der Beinhaut ist: durch das Zuführen und Abführen der Gefäße zur Bildung, Ernährung und Bedeckung des Knochens zu dienen, da eine von der Beinhaut, z. B. durch Wunden, Ge-
2) Z. B. an den Bändern der Wirbel. Walter Nerv. Thor, et Abd. Tab. I. fig. I. nro. 171. 195. 196. 197. 198. 86. 123.
3) Klint (oder vielmehr Wrisberg) de Nervis Brachii. Goettingae 1785. ttM Ende dkö 3. §.
4) Thenerves with which boneis supplied, are doubtless intended to suppley theivessels whiclx are ramified through its substance, as we can not suppose thet they have any use with respect to the inorganic earthy 8alt, ef which bone is chiefly formed. Herd mann p. 33.
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