In Greisen ist mehr als die Hälfte der Knochen Erde, in Kindern nicht die Hälfte K
§. 3 -
4)en galle rtigen Antheil eines Knochens zeigt i) das Kochen in einem geschlossenen Topf, wo ihn die Wasserdämpfe fast gänzlich zu einer Gallerte auflösen; 2 ) schwache Vitriolsäure, Salzsäure und vorzüglich Salpeter- und Phosphorsäure 3 4 , selbst sauergewordne Menschenmilch lösen seinen erdigen Bestandtheil auf, und lassen den gallertartigen so zurück, daß er zwar seine Gestalt behält, aber seine Substanz wieder einem Knorpel ähnlich wird. Doch zeigt sich, nach der Auflösung der Erde eines Knochens durch Säure , die zurückbleibende Gallerte in Kindern weicher, und schleimiger als in Erwachsenen 5 ,
Den erdigen Antheil eines Knochens zeigt r) die Calcinirung, welche behutsam verrichtet, nicht
3 ) losepli Iac. Plenk FJygrologia C, H. Vindobona« 1794- P a g- 25.
4) Phosphorsaare zerfrißt die Knochen noch kräftiger, als Scheidewasser. Fourcroy in der Hist, de la Soc. de Med. > 78 ^ UNd 1783.
s) Alle diese Bemerkungen stützen sich auf meine eigene deshalb angestellten Versuche.
A a