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Untere Glied mafsen.

Das rechte, 6 Linien lange Schenkelbein scheint we­nig aus seiner natürlichen Lage gewichen. Das linke Schenkel­bein dagegen längst der Wirbelsäule hingestreckt.

Von Kniescheiben ist, vermuthlich ihrer annoch knorpe­lig gewesenen Beschaffenheit wegen, nichts wahrzunehmen.

Die 8 Linien langen Schienbeine übertreffen die Schenkel­beine um ein Paar Linien an Länge. Neben selbigen lassen sich so we­nig als neben den Schienbeinen des Ornithocephalus antiquus Wa­denbeine entdecken. So sagt auch Pallas a. a. 0 . S. 24 vomPteropus cephalotes ausdrücklich, dafs solchem das Wadenbein gänzlich fehle.

Von den Fufswurzelknochen (tarsus) zeigen sich nur undeutliche Spuren.

Der rechte Fufs zeigt seine Rückenfläche, der linke hingegen seine Sohlenfläche.

Ganz offenbar, und ohne den allermindesten Zweifel haben die Füfse, gerade wie bey dem Ornithocephalus antiquus, nur vier Mittel- fufsknochen und vier Zehen, nicht wie bey allen bis jetzt bekannten Fle­dermäusen und Galeopithecis fünf Mittelfufsltnochen nebst fünf Zehen.

Von den vier M ittel fufskn o chen ist der erste, innere, oder der grofsen Zehe anderer Thiere analoge, ifiit dem folgenden zweyten fast von gleicher Länge, der dritte etwas kürzer und der vierte der allerkürzeste.

Die grofse oder erste Zehe hat nur zwey Glieder, ein Fufsglied und ein Nagelglied, die übrigen drey Zehen haben jede drey Glieder, ein Fufs-, ein Mittel- und ein Nagel-Glied. Sie sind daher länger als die erste Zehe. Yon ihnen ist die zweyte fast der dritten gleich,

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