E R K L A E R U N'G

**

DER

ILL UM IN IR TEN FÜNFTEN TAFEL.

i $

ehr ete* Gründe bewegten mich,/ die fünfte Tafel t aufser der linearisehen» als einen -Nachtrag 'nochmals, stechen und sie gehörigen Orts emschalten zn lassen.

iFür einige Sachen nämlich j wm Beis p iel für die deutliche Versinnlichun«

c es

;* * i i

gelben Saumes um d^s Centrallochj der Markhaut war es unumgänglich nothwcj> dig die Farbe selbst erscheinen zu dassenviindem sich sonst auf keine Art eine erschöpfende Vorstellung davon-geben liefs. i. . - l .

Auch schien es mir gar zu wichtig, die auf dieser Tafel befindlichen Abbil­dungen des Augapfels mit natürlichen Farben darzustellen, theils weil selbst - // ,

001 * rft '*Gntv* 1 -,

wenige Zergliederer, von Beruf so häufige Gelegenheiten, haben,) in ganz frischeru^^Z k

, unverdörbenen^Zustande zu betrachten, als sich mir zufällig, * durch den,..Krieg . in dessen Mitte ich mich'befand, darboten, theils vveil es dem Liebhaber der Anthropologie besonders angenehm seyn mufs nebst den Formen auch zugleich die Farben dieser Theile, kennen zu lernen.

sich aber, wie man deutlich genug wahxnimmt, weder die schattirte* noch die linearische Tafel füglich zum Ausmahlen brauchen liefs, so war ich genöthigt eigen^ dazu einrichten zu lassen. -eotuL

Zugleich liefs sich diese Gelegenheit bequem benutzen, um hin und wieder Verschiedenes noch nachzuholen und durcl} Gegenstellung .auffallender zu machen.

V. 5 '" V | *

Die* dritte Figur der schattirten. Tafel nämlich stellt! absichtlich den horizontal Jj halbirten Augapfel so vor | wie er allemahl erscheint und erscheinen mufs ^ wenn ^ auch der Schnitt aüfs beste -und glücklichste amgeführt worden. Die ^Lins.g nämlich ein wenig hinterwärts geneigt, die Blendung convek, und ihr

sie am die dörbe Flaut haftender Wulst zu dick. Ich mufste * die^e vom Zustande im Leben abweichende^ Beschaffenheit gerade so, wie die faltige f Beschaffenheit der Markhaut in der ersten und zweyten Figur darstellen, um auffallende Beispiele zu geben, wie sehr selbst die besten Zubereitungen die Theile unsirer Maschiene entstellen und wie überall det Verstand 1 bei anatomisqhen,-Abbildungen . nach-

zuhelfen hat. Ohngbachtet nun diese Umstände nicht, nur durclv zwey linearische

2 ,

20

&

<

"H

i

. *

r*

trV **

*V--' v

C'.vfe, " ''1

4 iJerßucbbiml/r dieser Blatt zwischen den-'J5, .und 17, Bogen Gnzuschalten.

A

t