zur Darstellung der Menge und des Ansehens der Nerven, die sii in den Wulst, und
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mittelst desselben in die Blendung verbreiten.
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cc.b.c. Gefäfshaut. b. c, Wulst der Gefäfshaut. ct . Aeufsere Seite derselben, o . Obere Seite. z. dauere Seite* u. Untere Seite derselben. Durch diese Stellung der Gefäfshaut wird ihre Vergleichung mit der siebenten und achten Figur erleichtert.
d . bis g. Blendung, d. h. Rand, der die Blendung von der übrigen Gefäfshaut absondert, und etwas vertieft ist. d. e. Gröfserer oder äufserer Ring der Blen- ' düng, e . f Kleinerer oder innerer Ring der Blendung, g. Lichtloch.
Gewöhnlich ist die Blendung an der Nasenseite d. f merklich schmäler als an der Wangenseite g, h. In der linearischen Figur ist dieser Unter- 1 schied absichtlich auffallender gemacht worden als er im Originale erscheint. Ich habe ihn aber noch sehr viel auffallender in lebenden Augen angetroffen.
n. n. Biendungs- oder Ciliarnerven, die sich kurz vor dem Wulste in Aestchen theilen, deren Zweige, Reiser und Fäden sich in den Wulst auf eine ähnliche Art verbreiten, wie der fünfte Hirnnerve in seinem Wulste, der in der fünften, sechsten und siebenten Figur der dritten Tafel abgebildet worden. Es sollte daher fast scheinen, dieser Wulst der Gefäfshaut sey ein aus den Blendungsnerven mit untermischten Blutgefäfschen gebildeter Nervenknoten oder ein sogenanntes Ganglion.
r. Lange -innere Blendungsarterie.
s . Lange äsäsere Blendungsarterie.
Der Zeichner und Kupferstecher haben die platte, zarte und dünne Beschaffenheit dieser Biendungsnervchen, so wie ihre verschiedene Breite und Zerästelungsweise sorgfältig, getreu,“ und, wie mich dünkt, sehr glücklich dargestellt.
Zehnte Figur.
Hintere Fläche des vorderen Stücks einer senkrecht halbirten Gefäfshaut, aus dem ganz frischen linken Auge eines Mannes. Gewissermafsen kann diese Figur als eine Fortsetzung der ersten figur angesehen werden, ohngeachtet ich sie aus einem andern Manne nahm. Die vordere Fläche der Blendung dieses Stücks ist dunkelbraun. Das Auszeichnende dieses Stückes besteht in der besondern Dicke der Falten des Faltenkranzes, die gleichsam aufgeworfener und krauser oder vorspringender, dafür aber