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Ferner zeigt diese Abbildung, wie die Wärzchen, worinn sich die Thränenpunkte finden, bey geschlossenen Augenliedern so aneinander schmiegen, dafs das untere gröfsere Wärzchen mehr nach aufsen, das obere kleinere mehr nach innen zu liegen kommt, folglich wie diese Wärzchen alsdann neben, nicht aufeinander sich befinden.

Um alle Verwirrung zu vermeiden, ist bey dieser Abbildung auf die durchschim­mernden Schmalzdrüfschen keine Rücksicht genommen worden.

a. a. Verbindungshaut.

b. Geschlossene Spalte der Augenlieder.

c . Oberer Thränenpunkt.

d. Unterer Thränenpunkt.

e. Karunkel.

f Mondförniige Falte der Verbindungshaut.

g. Mündungen der Ausführungsgänge der Thränendrüse..

h. Umfang des warzenförmigen Baues der Verbindungshaut.

i. Ä. Stellen, an denen sich der warzenförmige Bau am auffallendsten zeigt.

Fünfzehnte Figur.

Inwendige Fläche der Augenlieder, aus einem erwachsenen Manne, zweymal im Durchmesser vergröfsert, um den Bau der Schmalzdrüsen näher zu zeigen.

Um ein Paar recht auffallende Verschiedenheiten, in Rücksicht der Gröfse, Lage, Richtung und Gestalt dieser Schmalzdrüfschen zu geben , habe ich zur toten Figur ein ungemein regelmäfsig scheinendes Muster, so wie zu dieser ein sehr unregelmäfsig scheinendes Original gewählt.

a. Schliefsmuskel der Augenlieder, von seiner inwendigen oder dem Knochen

zugewendeten Seite.

b. Spalte der Augenlieder, durch' welche sich die Wimpern des oberen Augen­

liedes zeigen.

u. Aufzieher des oberen Augenliedes. 1

/. Mündungen der Ausführungsgänge der Thränendrüse.

g. V erbindungshaut.

h. Schmalzdrüfschen des oberen Augenliedes, die durch die Verbindungshaut

durchschimmern.

i. Zurückgeschlagenes Stückchen der Verbindungshaut, um die Schmalzdrüfschen

entblöfst zu zeigen.

Mündungen dieser Schmalzdrüfschen.