denheit der Haut des ganzen Körpers gemein, nicht der Haut der Augenlieder besonders eigen.
Mich dünkt, diese Beobachtung harmonire unvergleichlich mit den Grundsätzen der sogenannten pneumatischen Chemie. Die Analogie zwischen den Verrichtungen der Lungen und den Verrichtungen der Haut ist bekannt: beide nämlich kommen darin miteinander überein, dafs sie dem Körper einerseits zur Versorgung mit Sauerstoff und Wärmestoff, anderseits zur Wegschaffung des Kohlenstoffs dienen. Ferner ist es bekannt, dafs die männlichen Lungen verhältnifsmäfsig gröfser oder weiter sind als die weiblichen, folglich schaffen auch die männlichen Lungen, in einem gegebenen Zeitraum, mehr Sauerstoff und Wärmestoff in den männlichen Körper als in den weiblichen, und so entsteht nicht nur leicht durch Röthe und Wärme der Haut sich verrathende Ueberladung mit Sauerstoff und Wärmestoff, sondern selbst die gewöhnliche Beschaffenheit der männlichen Haut, durch welche der Wärmestoff gröfstentheils verfliegt, ist so geartet, dafs sie leichter den Wärmestoff durch- läfst, als die weibliche Haut, in welcher, unter übrigens gleichen Umständen, der Tauschprocefs zwischen dem Wärmestoffe und Kohlenstoffe langsamer, und in geringerem Maafse erfolgt. _
Im Ganzen hat das Aeufsere des Auges bey Männern etwas rundes, dickliches, kräftiges; bey Weibern etwas längliches, flaches, zartes, dünnes, sanftes.
Der Hautwulst der Augenbraunen ist bey Männern dicker, vorspringender, eckiger, und der Haarstreifen selbst breiter, dichter, langhaariger, straubiger, wilder; bey Weibern ist der Hautwulst flacher und durchaus rundlicher, der Haarstreifen schmäler, dünner, kurzhaariger, und weniger abstehend, oder sich der Haut gleichsam anschmiegender.
Der Abstand zwischen der Augenbraune und der Falte des Augenlieds (Fig. i. •{*. Fig. 2. d .) ist kleiner im männlichen Geschlechte als im weiblichen.
Die Falte (Fig. I. d . Fig. 2. e.) selbst ist bey Männern tiefer, oder mit andern Worten, das obere Augenlied ist kräftiger in die Höhe gezogen, und scheint defshalb verhältnifsmäfsig kleiner als bey Weibern.
Die Oeffnung der Augenspalte ist bey mäfsiger, gewöhnlichen ruhigen Aufziehung des oberen Augenlieds bey Männern weiter oder gröfser und rundlich. Beide zwischen den Rändern des oberen und unteren Augenlieds begriffene Winkel sind offenbar gröfser.
Die Ränder der Augenlieder sind bey Männern einfacher bogenförmig, bey Weibern dagegen gewundener oder einem liegenden langen f ähnlicher.
Die eigentliche Randfläche der Augenlieder (Fig. 2. m. n.) ist in Männern breiter.
Die