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Ich kann hier einen Handgriff nicht übergehen, auf den ich verfiel, ohne zu wissen, dafs ihn auch Thyk *) getlian hatte. Ist nämlich die Verengung der Harnröhre so stark, dafs auch die feinste Kerze nicht ein- dringen will, so spriitze man Vitiiolöl ein, halte die Harnröhre zu, und suche durch Streichen mit den Fingern das Oel weiter zu bringen. Dies wiederhole man, bis die Kerze eindringt. ^
Ist die Kerze glücklich eingebracht, so befestigt man sie, sowohl nm das Vorwärts- als das Rückwärtsweichen zu hindern. Weicht sie von der verengten Stelle vorwärts zurück, so nüzt sie nichts; dringt sie zu weit rückwärts, so könnte sie in die Blase gerathen. Zu diesem Zwecke beugt inan die eingebrachte Kerze unfern der Harnröhren-Miindung um, und legt um sie und um das männliche Glied ganz locker ein nicht zu schmales Bändchen.
Je länger ein Patient ohne Schmerzen die Kerze in der Harnröhre dulden kann, desto eher wird ihm geholfen. Daher mufs man ihn auf die sanfteste Weise, nicht gewaltsam, daran gewöhnen. Denn,sobald die verengte Stelle schmerzhaft wird, oder wohl gar kalten Schweifs, Ohnmacht, Uebelkeit, Harnbrennen, Geschwulst der Leistendrüsen oder der Hoden, oder Fieberzufälle verursacht, mufs die Kerze weggezogen, und nun das Einbringen einer andern so lange verschoben werden, bis sich diese Zufälle gänzlich wieder verloren haben. Bey einigen Patienten dauert dieses nur einige Stunden, bey andern hingegen mehrere Tage lang.
Zum nächsten Einbringen wählt man sodann eine dünnere Kerze.
Verträgt der Patient die Kerze ohne Schmerzen, so schreitet man allmählig von dünneren zu dickeren Kerzen, doch wieder ohne Gewalt zu brauchen, und hiermit fährt man so lan^e fort, bis der Strahl des Harnes seine ehemalige Dicke wieder erhält.
Anfangs verursacht eine selbst gehörig eingebrachte Kerze allemal einen Schleim- oder Tripperartigen Ausflufs, welcher sich aber desto mehr vermindert, je leichter der Patient die Kerze verträgt. Je mehr
Ow Morbid retentions t>J Urine. Glocester, 1784.
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