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indung der durch den sich andern e. Je wehr Barn kommt afte Prostata erregt beyffl ie heftigsten Schmerzen, rird, davon
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101 §• 9 8 ‘
Die Ursachen einer Entzündun^der Prostata bey alten Männern abgesehen von Harnsteinen,^äufserer Gewalt, und venerischem Tripper, sind meistens: in der Jugend getriebene Selbstbeflecknng, versetzte Gichtmaterie , Häm^rrhQidalbeschwerden, Verkältuns, ein heftiger Bitt,~»Kd iiberma
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ie, Häm^rrhpidalt^chwerden Verkältung, ein heftiger Ritt,-«3zd lU^g^&ufiÖdaiger Getränk^/^-, ^ -H
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Bey der Heilung der entzündeten Vorsteherdrüse findet das Meiste' aZtzjt—'p
Statt, was im 8. §. angeführt worden, besonders aber sind^hier^häufige Blutegel an’s Mittelfleisch zu legen, falls die Kräfte des Patienten einlriTg^ (xf ~ /
meines Aderlafs am Fufse vorgängig nicht gestatten sollten. ^ ^
§•
Die meistens
mit dieser Entzündung der Vorsteherdrüse verbundene Harnverhaltung, vermittelst des Catheters zu erleichtern, kostet oft die grÖfsteMühe. Aller Vorsicht und Geschicklichkeit, alles Drehens und Wendens des Catheters ungeachtet, ist man oft nicht im Stande, denselben bis in die Blase durch diese entzündete, und deshalb verschwollene Stelle glücklich hinzufiihren.
Gemeiniglich ist der Weg durch die Harnröhre nicht blos verschwcllen, sondern, wegen der ungleichmäfsig oder auf einer Seite stärker angelaufenen Prostata, welche in den Blasenhals höckerig hervorragt, unregelmässig und gekrümmt, wie wir davon ein, dieses auf’s Beste versinnlichendes, ^
Bild bey Baiiiie “) findend Man legt erweichende Breye auf’s Mittelfleisch, läfst milde erweichende Klystiere setzen, und braucht innerlich . 0
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Calomel mit Mohnsaft." Ist es aller dieser Mittel ungeachtet nicht möglich, ■fi'P-’
den Catheter, ohne die Gefahr einer Durchbohrung der Prostata oder über-
haupt einer Vermehrung der Entzündung, in die Blase zu bringen, so thut ^
man am besten, den Blasenstich über den Schambeinen zu verrichten,
66. §., um so mehr, als gewöhnlich diese Entzündung der Prostata nicht y-*/?—
f'Zß 'lifo'.
a) Engravings Fasciculus VHI. Plate 3. Fig. l.