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in welches fast die ganze Blase, bis an ihren Hals verwandelt worden war, zu gehören.
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§. 26 .
Diese Geschwüre dringen bisweilen so tief in die Substanz der Blase, dafs sie einen Theil derselben gänzlich zerstören, und dadurch nach Verschiedenheit der Stelle, verschiedene Zufälle hervorbringen. Z. B. wird der untere Theil der Blase zerstört, so geräth der Harn, als ein sogenannter Depot urineux in den Zellstoff um die Blase, dringt in das Mittelfleisch und in den Hodensack, und verursacht durch Entzündung Eiterung und Aufbruch, sogenannte Harnfisteln.
Wird der vordere Theil der Blase zerstört, so geräth der Harn in den Zellstoff der Bauchdecken und Bauchmuskeln, und verursacht bis zur Brust hinauf allerley Verwüstungen und Fisteln. Wird der obere Theil der Blase zerstört, so rinnt der Harn in die Bauchöhle, und erregt tödliche Entzündung des Bauchfells, wie unter andern Baillie a ) davon ein Bey- spiel sah. Oder durch die sogenannte adhäsive Entzündung entsteht an der Stelle eines solchen Geschwüres eine Communication der Blasenhöhle mit dem Darmkanale. Der berühmte Frank h ) fand in einem 64jährigen Manne, krebsartige Geschwülste des Gekröses mit der Harnblase verwachsen, aus welcher sich durch ein grofses Loch der äusserst stinkende Harn in die Beckenhöhle ergossen hatte. Defsgleichen fand er in einem 72jährigen Priester, von dessen Krankengeschichte er auch das Tagebuch bey- fügt, die Harnblase mit dem linken Colon mittelst eines Loches in Verbindung stehen, durch welches eine sogenannte Diarrhoea urinalis erfolgte, die in acht Tagen tödtlieh ablief. — Auch führt er aus Schenck einen gleichen Fall an, welcher selbst einen Arzt betraf.
o) The morbid Anatomy of some of the most important parts of the human Body. Lond.
17 y 3 . Chap. 6 . Teutsch übersetzt von 8 . Th . Sm eR i k o. Berlin, z 794" l ) o ratio academica de vesica urinali ex vicinia morbosa aegrotante. Ticini. 1766. wieder abgedruckt in den Opusculis No. 4 , und den Neuen Sammlungen von Abhandlungen für Wundärzte. Leipz. 1788. im kosten Stück.
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