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durch grofse Gaben von Opium, welche er in den Mund und in Klystie- ren nehmen liefs, und wiederholtes Anlegen von achtzehn Blutegeln ans Mittelfleisch. Zur Nachkur brauchte er mit grofsen Nutzen den Aufrufs
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der Yirga aurea und anderer balsamischer Pflanzen.
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Boyer heilte nach Cabanis *) vielgiiltigem Zeugnisse einen Blasencatarrh mittelst eines auf die innere Seite des Schenkels gelegten grofsen Blasenpflasters.
Ein Dr. K. . . a ) heilte den Blasencatarrh mit der Mixtura tonico- r_ ^ nervina Stahlii und der Hulmeschen Mixtur, das ist, dem bey der Mischung von "Weinsteinsalz mit Schwefelsäure sich entwickelndem kohlensauren Gase.
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Van der H a a r h ) dagegen hält nichts auf innere Mittel, son-
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dern erwartet sichere Hülfe lediglich von dem standhaften Gebrauche der Kerzen (Bougien), welche man so lange in die Harnröhre einbringen ^ müsse, bis sie ungehindert in die Blase gelangen. Hierauf mindere &ic\t r ß:'^y die schleimige Ausleerung, und höre endlich gänzlich auf. Allein Gün-#^ t her erinnerte schon, mit Recht gegen ihn, theils dafs man bey einigen solcher Kranken keine Hindernisse in der Harnröhre fände , theils dafs ja Frauen ebenfalls am Blasencatarrhe litten, in deren Harnröhre es doch nicht leicht solche Hindernisse gäbe. Naüc Keilte einmal eine^^^^A^' Blasencatarrh durch Einspritzungen in die Harnblase.
Uebrigens empfl^^dEbe=tx dem Kranken eine trockene kalte Diät, Fleisch - und andere leicht verdauliche Speisen, Vermeidung lauwarmer Getränke und heftiger Leibesbewegung, besonders des Reitens und des Beyschlafs. /*■ ^ f,o*-**•/ r fr*
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*) Obs. sur les affections catarfhales, Paris 1807. S. £7.
a) Im vierten Bande des Hufelandischen Journals.
b) In den Verhandelingen te Haarlem, und aus diesen in der Sammlung für praktische
Aerzte im zweyten Bande.
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