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Verstopfung der Harnröhre durch ihre eigene Haut §, 112.
Intussusceptäon der inneren Haut der Harnröhre §. 11 3 .
Verengung der Harnröhre §.114.
Falscher Weg in der Harnröhre §. 127.
Harnfisteln §. 128.
Ich glaube nicht zu irren, wenn ich annehme, dafs hier, ebensowohl als die Harnsteine übergangen werden dürfen, die verschiedenen an ge bohr neu Mi fsbild ungen der Harnblase uncf Harnröhre, z. B. wo die Harnblase fehlt, oder wo ihre Schnur (Uraclius) ein blasiges Röhrchen, oder ihre innere Haut Beutel oder Säckchen bildet; wo die Harnröhre gekrümmt, oder am Unrechten Orte geöffnet erscheint ; ferner die verschiedenen erworbenen Mifsbildungen. oder Verunstaltungen der Harnblase von einer Einklemmung in einem Bruchsacke, von einer Zusammendrückung durch Gewächse des Darmkanales, besonders des Mastdarmes , von einer Verdrängung durch Auswüchse der Beckenknochen; ferner die äusseren Geschwülste und Verwachsungen der Harnblase, z.B. wo zwischen ihren Häuten Knollen, Verknöcherungen und andere erdige Concremente, oder Wasserblasen Vorkommen, oder wo sie mit dem Darmkanale fest zusammen klebt; ferner die durch äussere Gewallthätigkeit der Harnblase und Harnröhre zugefügten Krankheiten, z.B. wenn sie durch Scliufs- Stich- oder Hiebwunden, durchschlag, Stofs, oder Fall ver- lezt worden, oder wo fremde Körper in siegerathen; endlich die venerischen Krankheiten der Harnröhre, welche auf eine kurz vorher gegangene Ansteckung folgen.
Ich folge dem in der Ankündigung gegebenen Winke, und handle nicht nach gewöhnlicher Art von der Dysurie, Strangurie und Ischurie, sondern betrachte die Harnblase und Harnröhre, als von der Natur gesonderte Theile in ihrem vorzüglichsten krankhaften Zustande, von welchem jene gradweis verschiedene Krankheiten entweder Zufälle oder Folgen sind.
Den, von einigen Pathologen sogenannten, Scirrhus und Krebs der