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Ich habe die Ehre, der Königl. Akademie der Wissenschaften hier die Resultate von fünf Reihen von Versuchen vorzulegen, welche nicht nur eine Zeit von sechszehn Monaten erfoderten, sondern sich auch durch Neuheit und Wichtigkeit sowohl der Physik als Chymie im Allgemeinen empfehlen möchten.
Zu meinem dermaligen Zwecke ist es völlig hinreichend, den Weingeist blofs als aus Alkohol und Wasser bestehend anzunehmen, w r eil ich in gegenwärtigem Aufsatze von keinem andern, als aus gläsernen Retorten und dem Sandbade bby mäfsigem Feuer dcstillirten Weingeiste handle.
Zur Bestimmung des Mischungs - Vcrhältnifses des Alkohols zum Wasser nach Graden bediente ich mich blofs meines nach ei
genen Grundsätzen graduirten Aräometers. Auf meinem Aräometer nämlich zeigt Zero oder o reines, destillirtes Wasser5 10 a dagegen
möglichst wasserfreyen, das ist, entweder durch Weinsteinsalz oder durch salzsauren Kalk bereiteten und nochmals destillirten Alkohol an. Dem gemäfs ist ferner ein Viertel Alkohol mit drey Vierteln Wasser, dem Gewichte nach, gemischt, durch 255 halb Alkohol mit halb Wasser durch 50 5 drey Viertel Alkohol mit einem Viertel Wasser gemiseht, durch 75 bezeichnet. Die dazwischen gehörenden Grade sind alsdcnn, auf dem calibrirten Rohre, mit dem Zirkel gleichmäfsig ausgetheilt. Nach einem von Renard zu Ötrafsburg vortrefflich
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