und entblöfst, wie in gegenwärtigem, nur noch davon übrig gebliebenen Gerippe.
Wahrscheinlich hatte dieser Kopf grofse Augen, wie die ansehnliche Augenhöhle (orbita) yerräth. (Tab. V. B.)
Ueberhaupt ist die Gestalt der Köpfe der Fledermäuse gar mannigfaltig verschieden. Man betrachte nur die Abbildungen derselben bey Buffon l3 ), Pallas *4), Sohreber l5 ), besonders die treffliche Zusammenstellung der Fledermaus-Köpfe und Schedel von Geoffroy St. Hilaire l6 ), und man wird nicht blofs in den Ohren, sondern vorzüglich noch in der Länge und Form der Schnauzen eine so auffallende Verschiedenheit wahrnehmen, dafs, hätte man blofs allein die Köpfe dieser Thiere vor sich, man wohl schwerlich vermuthen oder errathen würde, dafs sie samt und sonders zu der nämlichen Ordnung, welche die Ghiroptera begreift, gehörten. Zum Beyspiele :
Wie viel länger ist nicht bey Buffon, Tome VIII, die Schnauze der langohrigen (Planche XVII) als der hufeisennasigen (PI. XX) Fledermaus?
Wie
*3) Histoire naturelle avec la description du Cabinet de Boi, Tome VIII, PI. 16 bis 21 . — Planche XIV, XVII, XVIII, XIX und XX ; Tome i3, PI. XXXIII, Supplement Tome 7 , Planche LXX11I, LXXIV, LXXV.
i44 Naturgeschichte merkwürdiger Thiere, 3te Sammlung, Tab. 1 , 2 , 3, 4*
iB) Die Säugthiere in Abbildungen nach der Natur, 1 . Theil. Erlangen 1775 , Tab. 44 — 62 .
i 6 ^) Annales du Museum, d. Hist, naturelle IV. ann. Paris, Mémoire sur le genre et les espèces de Vespertilions, l’un des genres de la famille de Chauve-Souris, PI. 46, 47, 48-