/ §. 11 »

Seite 66: La queue H. K. est longue de dii lignes.

Ich finde den Schwanz nur 9 Linien lang, gerade wie in Hrn. Verhelst’s Zeichnung. Vielleicht dachte sich ihn Herr Col* lini gerade gestreckt, und setzte wegen der Beugung desselben eine Linie zu. Herr Verhelst zeichnete übrigens den Schwanz viel zu dick, und die Glieder desselben vereinigt oder zusammen­gefügt, welche doch von einander gesondert, oder vereinzelt, wegen Vernichtung ihrer zwischen gelegenen Binde - Knorpel, erscheinen.

§. 12.

Seite 66 : L’extrémité du croupion est distinctement marquée par deux os qu’on peut appeller l’Os Sacrum et le Coc­cyx. Tel est cet os large, L, qu’on peut comparer par sa forme à l’Os Sacrum; tel l’autre en forme de bec, M, qui est au bout de l’Os Sacrum et qui peut mériter le nom de Coccyx.

Hier hat sich wohl Herr Colli ni am meisten versehen 5 denn weder L kann für ein Os sacrum, noch viel weniger M für ein Coccyx gelten. Nicht zu gedenken, dafs derjenige Theil, den Herr Coilini richtig queue nannte, unter dem griechischen Kunstworte Coccyx als gleichbedeutend begriffen wird, so dafs queue und coc­cyx ganz eigentliche Synonyma sind 5 so ist M offenbar derjenige Theil des Hüftbeins (ossis coxae), den man os ischii, und L der­jenige Theil desselben, welchen man os pubis nennt. Der dritte Theil des Hüftbeins, das os ilei nämlich, welches sehr deutlich mit seiner länglichen schaufelförmigen Gestalt hervortritt, und an wel­chem sich auch vollkommen deutlich der Pfannenrand des Hüft­gelenkes (acetabuli) auszeichnet, scheint Herrn Collini’s Aufmerk­samkeit entgangen zu seyn.