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gen Welt wie verschwunden scheinenden Thieres in einem idealisir- ten Aufrisse seines Gerippes dem Auge darzustellen (Tab. V .).
Ich mufs daher meine Leser ersuchen, Herrn Collini’s Abhandlung und Abbildung zur Hand zu nehmen, und mit meinen Bemeikungen und Abbildungen auf Tab. V. und VI. zu vergleichen.
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Im Eingänge seiner Abhandlung bemerkt Herr Collini: das Studium der fossilen Zoologie, welches Manchem eine unnütze und kleinliche Beschäftigung scheinen könnte, sey für den philosophischen Naturforscher ein interessanter Gegenstand, indj^m cs ihm meistens unbekannte Thiere darstelle. „ Schwerlich ^=-schrieb auch ich, vor zwanzig Jahren, bey einer ähnlichen Gelegenheit 4), kann etwas dem menschlichen Verstände mehrere Ehre machen, als Gestalten von Thieren zu errathen und wieder darzustellen, die entweder ganz verlohren gegangen sind, oder wenigstens nicht von solcher ungeheuren Gröfse mehr angetroffen werden. ”
So beurtheilen Naturkundiger vom ersten Range, nicht nur aus den eigentlichen sogenannten, geognostischen Gegenständen im Allgemeinen, sondern auch noch aus den fossilen Resten von Pflanzen und Thieren, als den sprechendsten Urkunden der Vorwelt insbesondere, die älteste, lange vor allen schriftlichen, die Sagen der Vorzeit überliefernden Nachrichten, Statt gehabte Beschafien- heit der Oberfläche unsers Erdballes, rücksichtlich der auf ihm befindlich gewesenen, organisirlen Körper. Indessen ist dieser Zweig
der
k) Uebcr die in Leibnitii Protog^ea abgebildeten Thierknochen in C. Grofse’s Magazin fur die Naturgeschichte des Menschen. 3 ten Landes i. Stück, Leipzig,
1790. Tab. 1 u. a,