ven- Hüllen reforbirte Fluidum nerveum in fehr reichlichem Maalse, durch die Arterien, zu fei­ner Auflebung, Bildung, und Wachsthum ab­gegeben ?

Das eilf bis zwanzig Tage lang lebende Po­ckenpflänzchen nämlich geht gleichfam mittellt des ihm Nahrungsltoff zuführenden Fluidi ner- vei auf, wächft, befruchtet fleh, reift, trocknet, und fällt in der Form eines Schorfes ab, nach­dem in feinem Safte, das zu feiner Fortpflan­zung (auf einem für ihn geeigneten Acker)- thige Seminium fo reichlich erzeugt worden, dafs felbft der durch eine organifche Operation vom Körper abgelöste Schorf noch davon ei­nen Ueberflufs in fleh fchliefst ?

In jedem Fall mufs man wohl zugeben, dafs, da weder das Blut, noch die Arterien für fleh allein im Stande zu feyn fcheinen, die kleb* ne Hautftelle, wo fleh das Pockengift ausbildet und vermehrt, fo zu verändern, dafs fleh für die charakteriftifche Puftei (das wahre eigentli­che Organ zur temporairen Secretion des Po-