kigte Subfianz der Nerven, fchreibt er, fcheint mir zu erklären zu feyn, warum hy- pochondrifche und auch hyßerifche Perfonen meißens trag, ßillund niedergefchlagen lind, zu- weilen aber auch eine ganz ungewöhnliche Munterkeit in ihrem Leib und in ihrem Ge- müthe empfinden. Vielleicht könnte auch wohl hieraus die Urfadhe hergeleitet werden, war- ,,um zarte Kinder und fehr alte Leute feiten und kaum jemalen wahren hypochondrifchen und hyfterifchen Zufällen unterworfen feyen. Bey Kindern ift nicht nur das Gehirn und die markigte Subßanz der Nerven viel weicher, und enthält mehr wäfTerichte Theile, als bey erwachfenen Perfonen, fondern ihre kleinßen Gefäfse find auch verhältnifsmaffig in größerer Anzahl, und von viel zarterem Wefen, dahero fie dann auch dem Eindringen und der Aus­dehnung der Feuchtigkeiten viel weniger Wi- derftand thun können. Beedes wird durch die künftlichen Ausfpritzungen hinlänglich be­stätiget.Und Seite 2,54 : ?>Selten wird wohl ein wahres hypochondrifches und hyßerifches

Uebel