Nehmen wir nun an, dafs lieh ein neuer Zellftoff zwifchen die auseinander getriebenen Nervenfaden anfetzt, in welchem fowohl die Se- cretion als die Ablorbtion des Fluidi nervei nicht mit folcher Energie vor lieh geht als in dem Urzeilftoffe, fo läfst fich vielleicht der fogenann- te Kalender, den man faft an allen bedeuten­den Narben bemerkt, erklären. Diefes mit ei­ner zarten Haut übernarbte, aus neuerzeugtem Zellfioffe groHentheils beftehendeKnöllchen näm­lich widerlteht weniger als der UrzellltofF, der aus der feuchten Luft hygrometrifch ein dringen­den Feuchtigkeit, welche wegen des vielleicht ebenfalls in etwas gehörten Reforbtions - Ge- fchäftes des Fluidi nervei die hier befindlichen Nervenfädchen drückt und dadurch die unan­genehme Empfindung erregt, welche man Ka­lender nennet, weil diefe Empfindung gemei­niglich bey Itarker Witterungs - Veränderung, befonders bey eintrettendem feuchtem Wetter lieh einzuftellen, und mit der Verdünftung der Feuchtigkeit in trockner, warmer Luft lieh auch wieder zu verlieren pflegt. Um fo mehr aber