grau, halbdurchlichtig, hart, ohne zurückgeblie­bene Spur einer fälligen Struktur, ja faft ganz aufgezehrt beobachtet worden.

Santorini h) hat folgenden, fehr interef- fanten, ganz befonders hieher paffenden Fall: In caeco jam diu dextero oculo, nulla quidem licet confpicua vitii nota indicante, nulloque deprehenfo oculi vitio, nervum opticum offen­dimus, tum aequo graciliorem, tum colore ob- fcuriorem , ille fanus liquidem ut affolet can­didus, hic multum cinereus erat. Was konnte hier wohl den Sehnerven fo gewaltig verändert und zu feinem Dienfte ganz untauglich gemacht haben, als eben feine Saugadern, welche ihm unfer Fluidum entzogen hatten?

Von gleicher Wichtigkeit iff folgende Beob­achtung des claffilchen Morgagni i), welche ich, fo wie die folgenden Beobachtungen, mög- lichff kurz excerpire: Cum ffnifter nervus op-

h) Obfervationum anatom. 1724. Cap. III. §. 14.

i) De fedibus et caufis morborum. Epift. XIII. Art. 15.

pag. 100. der Venetianifchen Original - Ausgabe v, 1761. in Folio.