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rifcher Körper belebt find, in fo Fern man das Leben in einer eigenen Mifchung thierifcher Beftandtheile fucht.

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§. 16.

Spürt man uach den Quellen oder nach dem Urfprunge des vorzüglich belebenden Prin­zips, welches die Arterien den Nerven beftändig mittheilen, fo möchte folches lAelleicht befon- ders in der reinen, atmosphärifchen Luft x) zu finden feyn. Vielleicht befieht es vorzüglich in dem fogenannten Sauerftoffe (Oxygene) der at­mosphärifchen Luft, welcher vermitteln der Lun­gen und vielleicht auch der Saug-Adern der Haut ins Blut aufgenommen, und durch die Aefte der Aorta fowohl ifis Gehirn, als ins gan­ze übrige Nervenfyfiem verbreitet wird.

x) Auch nach Platnern kommt der Spiritus vitalis ner­vorum aus der atmosphäiifchen Luft. QuaefL phyfiol. pag. 223. Th a er fchreibt bey Ludwig fcript. Neu- rolog. min. Tom. 3. pag. 270. §. 28: Non poffum, quin, profitear, vero longe ßmilius me ducere, quod animales fpiritus (fit venia verbo) ex aere pronafcan- tur, quam ex cibis, et aer potius* quam hi eos mo­dificetur.

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