rathen, dafs auch die den Nerven eigenlhümli- chen Arterien etwas ihnen eigenes haben, wel­ches fie diefes Fluidum nerueum abfetzen, oder fecerniren macht, feiner Feinheit wegen aber unfern Sinnen entgeht.

Sind es denn nicht lediglich die Fortfetzun­gen der überhaupt fo wundervoll wirkenden Ar­terien, welche Schleim, Speichel, Fett, Thrä- nen, Harn und den belebenden Saamen abfon- dern? Ift es nicht die arteriofe Vene, welche Galle abfondert?

Ob diefe Fortfetzungen übrigens in eigenen Poren, oder fecernirenden eigenen Röhrchen beftehen, und ob diefe durch Poren oder Röhr­chen erfolgenden Erfelieinungen von einer fchon in ihrem Raue befindlichen fogenannten chemi- fchen Verwandtfchaft zu gewiJTen Bluttheilchen, oder von einer eigens gearteten Modifikation der Lebenskraft, mit der üe in jedem Falle be­gabt lind, abhängen, ift freylich nicht entfchie- den. Und gefetzt fogar, diefe Poren oder Röhr­chen würden nicht von den Arterien, als Fort­fetzungen derfelben, gebildet, fondern exiltirten