Vermuthlich fey es diefer Liquor nervofus, welcher die geheilten Enden zerfchnitten gewefe- nen Nerven in Knöllchen (ganglia) verwandelt, Cotunni habe ihn bey einigen Krankheiten im Zellfloffe widernatürlich angehäuft und nach dem Tode geronnen, Isenflarnm fchleimig angetrofien. Nachdem Herr von Haller darauf einige Zweifel gegen die Kichtigkeit der angeführten Beobachtungen aufgeßellt hat, endigt er mit folgenden Worten: Ego quidem nullum unquam humorem, qui mereatur nominari, tot in experimentis inque nervorum vulneribus et ligationibus vidi. Vaporem, qui in aquam colligatur, puto probabilem efie cum etiam adeps in ea tela colligatur,
§. 12.
Tndeßen haben fich feit der Zeit, als Herr von Haller diefes fchrieb, die Meinungen über diefen Punkt fehr geändert, und der Satz des Programma’s: Que 1’ on trouve le tissu de tout le Systeme nerveux penetrd d'un Fluide subtil, secerne en meine tems, que les particules nutritives se forment et separent du sang, apporte par les arteres — duNeurileme des faisceaux nerveux,