rj A?
24
Arterien befitzen, dafs diefe Nerven deshalb feuchter und weicher find, und dafs fie ebenfalls auch verhältnifsmäfsig weit leichter und kräftiger wirken, als bey Erwachfenen und alten abgelebten Greifen.
j,.. {r.
/
^ §• 10 - - 3 y-r Sollten nicht auch die Nerven des weib-
*"'* v '
liehen Körpers, welcher feit den ältefien Zeiten für feuchter als der männliche gilt, aus mehreren Urfachen länger als der männliche den kindlichen Charakter dadurch behalten, dafs fie reichlicher durch die Arterien mit die- fem Fluido nerveo begabt bleiben, als der männliche? Schliefsen fich etwa bey dem weiblichen Gefclilechte eine Menge feiner Arterien fpäter als bey dem männlichen? fo dafs es ihm auch fpäter an diefem Fluido nerveo zu gebrechen an fängt?
Meynungen älterer und neuerer Phyfiologen über die Exiftenz und Natur des in der Preisfrage beftimmten Fluidi nervei.
§• 11.
Die vorziiglichften Änderungen der Ver- muthung, dafs die Arterien, welche den im