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wie wir im n. §. fehen werden, diefes Flui­dum nerveum oder diefen Nervenfaft für ei­nen gemeinen, jedem Zellftoffe zugetheilten, eben nichts befonderes habenden, Theil des BlutwalTers oder der Lymphe gehalten, folg­lich lieh auch nicht weiter um die Reforbtion deffelben und deren Folgen bekümmert zu haben.

Und doch i/t man, wie Madai a) unter andern richtig bemerkt, überzeugt, dafs die Nerven au/ser dem Zwecke, willkührliche Be­wegung und Empfindung zu erregen, noch an­dere Zwecke haben, die man aber nicht be- ftimmt anzugeben vermag.

Zwar läfst Geh vorausfehen , dafs diefe gan­ze Unterfuchung nicht fo leicht feyn könne, weil Ge gewiffermafifen aufser den Gränzen grob Gnnlicher, augenfcheinlicher Beweife Geh befindet, allein eben diefe Schwierigkeit wird uns deßo mehr anfpornen, kein Nachdenken und

*) In Reils Archiv für Pliyfiologie. i. Band. 3tes Stück. Seite 115 . §. 38-