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In Ansehung der Form waren die Pessarien rundlich, eyfönnig, elliptisch, rundlich dreyeckig, rundlich viereckig,- kreis-, ring-, oder kranzförmig, cylmder-, fingerhutför- nng, conisch, zapfen- oder faßspundförmig, trichterför­mig, kelchförmig, glockenförmig, fiafchenförmig, birnför« mrg, kahnförmig, napf- oder schalchenförmig, einer lie­genden 2O gleichend, radförmig, siebförmig, korbförmig, durchbrochen, gestielt und ungestielt, u. s. f.

Das gemeinste Pefsarium blieb mit kleinen Abände­rungen das eyförmige. Falls indessen ein solches eyförmi- ges Pessarium auch zur Zurückhaltung eines Prolapsus der Scheide diente; so war es doch, wegen seines schmalen Randes, bey der Ickerrnia der Scheide nicht zu brauchen, weil es die Bruchpforte nicht nur nicht zuhielt, sondern obendrein eine Einklemmung besorgen ließ.

Doch da ich hier weder von dem Prolapsus vaginae, noch von der Geschichte der Pessarien, (welche unter An­dern Hunold l ) artig vortragt), zu handeln habe, so

1) Diss. de Pessariis , speciatim de quibusdam emenda- tionibus necessariis. Marburgi. 1790- Au fccn älteren vorzüglicheren Schriften gehören: Ant. O.Goelicke de novo artificio curandi procidentiam Uteri. Fran-

cofurti 1710«; sie bildet einige Mutterkränze verkleinert ab. Diese Diff. ist wieder abgedruckt in Hallers Diss. chirurg. Tom. III. Nro. 85 . pag. 5Z7. Phil. Ad. Böhmer de prolapsu et inversione Uteri. Ilalae 1746. Ebenfalls wieder abgedruckt in Haller's Diss. cliir. Tom.UI. Nro,86. pag. 535 . Levret im Jour­nal de Medecine. Tome 34et 36 . Heister lustitu- tiones cliirurgicae. Tab.XXXIV. Schwencke in den Verhandelingen etc. te Haeriem. 1776. DeelXV. B. Bell Chirurgie Theilll. üg. 28und 28. Theil V. fig 4 «

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