keit der Vruchpforte, nicht leicht ein. Selbst Richter'» ') ist davon kein Fall bekannt. Sollte es indessen doch zur Einklemmung kommen; so wird sie sich wohl durch die Ta, xis, bey der Lage des Patienten auf dem Rücken, Tabaks- klystire, Auflegen von Eis u. s. f. heben lassen.
Wird endlich eine Operation, z. B. bey kleinen Bauchbrüchen, nothwendig, so öffne man behutsam die Bauchdecken, ohne den Bruchsack selbst einzuschneiden, und suche, erforderlichen Falls, die Druchpforte mit den Fingern oder vermittelst des Arnaudischen oder le Dlanc'schen * 2 ) Hakens zu erweitern, drücke demnächst den unerössneten Bruchsack mit dem, was er enthält, in die Bauchhöhle zurück. Der Verband geschieht ganz ein, fach. Man bringt die Ränder der Wunde durch Heftpfla, ster zusammen, bedeckt sie mit Compressen, und befestigt Alles m-t einer allgemeinen Leibbinde.
Übrigens muß man sich erinnern, daß Bauchbrüche bisweilen ohne einen, vom Bauchfelle gebildeten, sogenannten Bruchsack erscheinen, (Plaignaud, Monteggia,) besonders diejenigen, welche nach geheilten, tief oder gar penetrirend gewesenen, Wunden der Bauchdecken entstehen.
Auf diese Art operirten unter andern Ravaton und Terras solche Bauchbrüche mit glücklichstem Erfolge.
Le Dran und Fielitz heilten Bauchbrüche, welche sogar schon in Eiterung gerathen waren.
Ausser der Verletzung der Arteria epigastrica haben
O Von Brüchen. S 6n.
2) Kurier Inbegriff aller chirurgischen Operationen a. dem Franz, v.CH.F-Ludwig. B it Leipng. 178Z. S. 121. Platte!. Ludwig nennt dieses Instrument Aufsperrer der Bruchöffnung.