terbru ch verdiene *) f dessen Bruchsack die Gebärmutter fty ')>

Ern solcher Mutterbruch kann wohl nur kurz nach der Geburt, nach der Umwendung oder sogenannten Umstell- pung des Uterus, besonders bey einem weiten Becken durch gewaltsame Herausziehung des Mutterkuchens * 2 3 4 5 ), oder durch die Ausdehnung und das Gewicht eines Polypen Vor­kommen.

H. ab Heer *) erzählt den Fall, daß ein Quacksal­ber zugleich mit dem vorgefallenen Uterus ein Stück Eo- son wegschnitt. Allein es ist doch nicht ganz deutlich, ob es wirklich der Uterus oder die Scheide war.

Hoin s ) hat einen Fall beobachtet, wo man von dem umgekehrten Uterus, den man für eine Mola hielt, meh­rere Stücke mit den Nägeln abgerissen hatte, den er aber so vollkommen Ln die Ordnung zurück brachte, daß die Frau nachgehends mehrere Kinder bekam und sich ganz wohl befand.

,) Abhandlung von den Brüchen. Göttingen. 17öS. Kap. * 40. Seite 707 und 742.

2) Anfangsgründe der Wundarzneykunst. Sechster Band. Gött. 1799. §.25.

3 ) Dieser Mepnung ist auch Detharding von der Um­kehrung der Gebärmutter, a. d. Lateinischen, im ersten Stücke der neuesten Sammlung von Abhandlungen für Wundärzte. Leipzig. 1790. S. 194. §.7.

4) Ob8. 22.

5) Essai sur differentes hernies. ' Paris. 1768. Auch bey le Blanc Precis dOper. Tome2. p.384.

Levret des Polypes. p.140. Le Roux sur les pertes de sang dans les femmes en couches. p. 56 und 14°,