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In einem zweyl'ährigen Kinde trennte nach Ehis- lett *) eine zwey Finger breite Spalte, die ganze linerr alba , durch welche die Därme vordrangen, doch so, daß sie sich leicht zurückdrücken ließen.
So beschreibt Thibaut a ) ebenfalls einen großen Bauchbruch.
Ein in der weißen Linie, nach vielen Schwanger, schäften entstandener Bauchbruch wurde durch Liegen im Bette, und mäßigen Druck, welchen ein Leibchen (corset lace) unterstützte, geheilt * 2 3 ).
So sah ich ebenfalls an einer schwächlichen dreysigjäh- rigen Frau, nach mehreren beschwerlichen Niederkünften, die weiße Linie über dem Nabel sich auseinander begeben, und den mit dem Bauchfelle vordringenden Därmen weichen, folglich einen wahren Bauchbruch bilden, welchen ich durch ein eigenes Leibchen ebenfalls zurückhalten ließ.
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Haenel 4 ) fand in einem Knaben von achtzehn Wochen, ernen Zoll hoch über einem Nabelbruche, zugleich einen Bauchbruch. Beide enthielten ein Stück des Dickdarms.
Desgleichen sah Wrisberg 5 ) in einem fünfjährigen
j) The New London Medical Journal for the Year 1792. Yol. 1.
2) Journal de Medioine. Tome XIV»
5 ) Journal de Med. et Cliir. 1765. Tome 18. pag. 265 .
4) Bey Günz. Seite 72.
5 ) In W. E. Rudolphis Diss. de peritonaei diverti- culis, illisque inprimis, quae per umbilicum et lineam albam conlingunt. Goettingae 1780. Obs. 1.