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und Niemeyer l ) sie nach ihm mit dem besten Erfolge verrichteten, und daß ich sie gleichfalls aus eigener Erfah­rung bestättigen kann. Allein es zeigen sich so viele Grün­de zu ihrer Empfehlung, daß man sich wahrlich wundern muß, sie so lange vernachläßigt zu finden. Denn 1) ist es ganz zuverläßig, daß sie r a d i k a l hilft, weil sie den höchsten Zweck erfüllt, die Ränder des Nabelringes dicht aneinander­bringt, und durch Erregung der sogenannten inflamma- tio adhaeaiva schließt. Sie bewirkt die Zusammenzie­hung des Nabels, indem sie nicht nur das unnütze Erschlaf- te völlig wegschaft, sondern auch aufs genauste den Proceß der Natur bey der Bildung des vollkommensten Nabels nachahmt; 2) ist sie völlig gefahrlos; nichts kann verlezt werden; 3 ) ist die Operation leicht, und erfordert keine be­sondere Geschicklichkeit; 4) heischt sie keine besondere

Aufsicht bey der Heilung. Ist der Faden einmal gehörig angelegt, so kann der Kranke am Verbände nichts verder­ben ; 5 ) ist sie für den Patienten die bequemste; 6)

dauert die Heilung nur kurze Zeit, 6 bis 10 Tage; 7) ist sie , außer dem Augenblicke des Zusammenziehens des Fadens, unschmerzhaft; 6) ist sie nicht kostspielig.

Indessen darf man doch nicht verschweigen, daß diese Methode, im Falle der Operirte zu alt ist, nicht vor der Wiedererzeugüng eines Nabelbruches sichert; wie der auf­richtige Desa ult a ) selbst mehrere solcher Fälle anführt. Auch S a v i a r d 3 ) zweifelt an dauerhafter Heilung unter solchen Umständen.

r) In Borges Uebersetzung vonSa datier' s Lehrbuch, Berl. 1797.

2 ) S. 4».

3 ) N"ouv» Recueil dObs. cbirurg. p. 125 JLvr- ^ G~o y<~ /Zr*s_

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