4
54
und entstandene eingeklemmt werden/' beweisen viele Bey, spiele. Ca mp er 2 ) leitet die häufigen Nabelbrüche der Negersklaven von der harten Arbeit her'/ die Hefen Unglücklichen auferlegt wird. Dies ist un^so mehr der Fall, als ich oben §. o3. schon bemerkte, daß VerwahAssüng ihrer Nä- bel in den ersten Lebenstagen sie besonders dazu disponirt macht. Günz 2 ) führt den Fäll von einem Manne an, der beym Heben einer Last auf die Schulter, die Entste- hung seines Nabelbruchs spürte." Desgleichen sah-Eam- p e r in Knaben den Nabel sich Herausgeber^ datz ist, einen Nabelbruch entstehen, welche sich mit einE'Arme an einen Baum aufhingen, ^öder sich mit angehälkenetn Athem gewaltig streckten, um etwas hoch Liegendes zu ebgreifen. Auch ?lndere 3 ) sahen öfters bey Treppen hickaüf klimmenden Lastträgern, besonders gleich nach eingenommener Mahlzeit, Nabelbrüche entstehen.
- -
§. . 67. - o! - ".‘•fh-m
Daß durch das Fallen von einer beträchtlichen Höhe Na-' belbrücde entstehen, findet man ebenfalls angemerkt. So schildert T e i ch m e y e r *) mit Creiling, in einer eigenen Schrift, ein Beyspiel, wo durchs Fallen von einer Höhe in einem neunjährigen Mädchen ein Nabelbruch ent-
1) Verhandeliiigen v. d. Hollandsclie MontSch. d, W. te Haarlem, Deel. VII«
2) Obs. de berniis p. 67. Und 71.
3 ) Die Verfasser der Hisroria Morborum Vratislariae 1701. grassatorum , p. 25.
4) DeExomplialo inilammato, exulcerato, et postea consis lidato, Jenae 1738, in Hüllek's Biss, cliirurg. wieder abgedruckt.