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und Händenchey solchen Gelegenheiten an Kindern wahr, nimmt. Um.dieses, zu-verhüten, wth man daher, die sogenannte Nabelbinde längere Zeit, fort anlegen zu lassen. tc-fi Allein ob der Nutzen dieser Binde den anderweitigen offenba-
•-M Nachrheil derselben aufwiegt, läßt sich noch bezweifeln.
Denn falls and) wirklich die gewöhnliche Nabelbinde einen Nabelbruch verhütet; so veranlaßt sie dagegen gar leicht Lei- ftenbrüche. Zudem schützt ja diese Binde nrcht die eigentliche Nabelgrube, sondern Uegt ja nur brückenartig über dieselbe hingespannt.
§. 40.^
Daß ein starkes Pressen oder Anstrengen der Kiijder beym Stuhlgänge, wozu sie besonders Hartleibigkeit nö- thigt, auch Nabelbrüche veranlassen und einklemmen könne, bedarf wohl keines besonderen Beweises.
§. 4 ».
Das Legen der Kinder auf den Rücken, klagt besonders S a b a t i e r *) als eine Ursache von Nabelbrüchen au.
§. 42 .
Schnürbrüste, die man, wenigstens ehemals, selbst zarten Kindern anlegte, werden besonders von Wallt er V aughan a ) als Nabelbrüche erregend angesehen.
1) S. 122. a. a. O.
2) A11 Essay pliilosophical and medical, concernirig modern Clothing, Rochester, 1792. Deutsch Leipzig,790.
und S. Th. Sömmerring über die Wirkung der Schnürbrüste. Berlin 1794.