Leber.

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tcrte der Leber, wenigstens nicht unmittelbar bcizutragen, denn, 1) ist sie weit kleiner oder enger als der Gallen­gang der Leber, an keinem uns bekannten absondernden Organe aber ist dessen wirklich absondernde Arterie je- Urals kleiner als dessen Ausführungsgang; auch wird durch die Unterbindung der Arterie die Absonderung der Galle nicht unterbrochen, da sie doch durch Unterbin­dung der Pfortader gleich aushört.

Ist die Arterie der Leber hingegen weit größer als gewöhnlich, und gehr der Stamm der Vene des Darm­kanals und der Milz, das ist die sonstige Pfortader, statt in die Substanz der Leber zu gehen, in die Hohl- vcne nahe an der Einfügung der Nierenvenen, wie man wirklich in einem wohlgenährten einjährigen Kinde den Fall gesehen haben will, so müßte freylich die Leber- arterie die Galle absondern.

Um diesen Beweis vollkommenzu machen, sollte man besonders auf die kränkliche Beschaffenheit der Pfortader und der Leberarrerie sorgfältig Acht haben; es würde sich dann vccmurhlich zeigen, ob mit kränk­licher Beschaffenheit der Lebcrarterie z. B. miteinerVer- knöcherung, Aneurysma, Verwachsung, Zusammen­drückung oder Verwundung, die Ernährung der Leber leider oder nicht, und ob nicht mit Fehlern an der Pfort­ader die Absonderung der Galle leidet.

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§ 86 .

Wirkung der Saugadern der Leber.

Die Saugadern der Leber, die sich so zahlreich, überall sowohl auf der Aussenseite der Leber, als mitten

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